Der dritte Basic Safety Tag

Eins vorweg, leider keine Fotos von heute. Wie auch? Thema war schwimmen, da kann ich leider schlecht das Handy mitnehmen und Fotos machen. Dafür noch ein paar Fotos von einem anderen Teilnehmer inkl. Video vom Fallboot, aber dazu später mehr.

Wie gesagt, Praxis Thema war heute schwimmen im Rettungsanzug inkl. verschiedenen Aufgaben. Vormittags war ich die ganze Zeit beim Arzt für die Seedienstlichkeitsuntersuchung, welche positiv ausgefallen ist – was für ein Wunder :) Gegen 12 Uhr wieder Richtung Hotel / AFZ, da um 12 Uhr die Mittagspause beginnt, also direkt ins Hotel und noch ein kurzes schläfchen gemacht. Nach der Mittagspause noch ein wenig Theorie und schon war der Praxisteil dran. Rettungsanzug an und schon kann es losgehen. Im Wasser mit dem Anzug, welcher wie die Hölle stinkt, ist es ganz easy. Man schwimmt von alleine. Erste Aufgabe waren verschiedene Positionen wie die Knie zusammenziehen und so schwimmen oder die Methode “Gruppensex”. Also drei Leute im Kreis die sich festhalten und so auf dem Wasser schwimmen. Als nächstes die Rettungskette. Alle Teilnehmer alle in eine Reihe und los gehts mit dem schwimmen. Vorteil hierbei, man bleibt zusammen. Die nächste Position war alle in einer Reihe, Kopf zu Fuß – Fuß zu Kopf, auch so bleibt man zusammen. Alles kein großer Stress.

Als nächstes wurde die Rettungsinsel aktiviert und jeder musste einmal reinkriechen von dem Wasser aus und wieder raus. Soweit auch kein Problem. Danach wurde die Insel umgeschmissen und jeder musste diese alleine aufrichten. Also erstmal auf die Rückseite der Insel klettern und dann mit dem vollen Gewicht des Körpers das Ding umscheisen, was schon eher “körperlich” anstregend war, zwecks dem aufstieg auf die Insel. Das umscheisen selber, ging fast von alleine.

Zurück ging es auf der Insel, welche am Motorboot festgebunden wurde. Anschließend wurden wir mit Helikopterschlingen per Kran aus dem Wasser gezogen und mussten dann mit dem Anzug noch zwei mal in das Wasser springen, von ca. 4 Meter höhe. Das ganze hat gut zwei Stunden gedauert und war das Highlight des Basic Safety Trainings in Rostock.

Zum Thema, wieso der Anzug so gestunken hat. Jede Woche kommen neue Teilnehmer zum Basic Safety. Nicht nur von AIDA sondern auch von CSM, Seachefs und co. Das heißt, es sind jede Woche x Leute in den Anzügen, schwitzen, pinkeln evtl. noch rein und die nächsten Teilnehmer müssen danach wieder rein, also ein Gestank welcher sich zu 100% auf den Körper überträgt. Was wiederum bedeutet: Ich wünsche den nächsten Teilnehmern viel Spaß :)

Morgen steht, soweit mir noch bekannt ist, nur noch Theorie an und die Praxis. Der nächste Blogbeitrag folgt dann vom Hamburger Flughafen wo ich morgen ab ca. 21 Uhr bin bis 6 Uhr früh. Der übernächste Blog Eintrag wird dann vermutlich schon vom Schiff sein, außer ich möchte noch was anderes bloggen :)

Hier nun noch die Fotos vom anderen Teilnehmer von Gestern sowie das Foto vom Fallboot :)

Rettungsschlauch

Bild 1 von 6

Der erste Tag am Basic Safety Training in Rostock

Kurz noch etwas zum Hotel:

Das Hotel ist einfach gehalten mit “nur” frühstück in einem älteren Gebäude, ich würde sagen es war mal eine Schule oder Bürogebäude.
Gebucht habe ich ein Einzelzimmer und hab nun ein Doppelzimmer für mich alleine. Dusche / WC inkl. Im Zimmer gibt es noch einen kleinen Fernseher, welcher für einen Film abends genügt.
Übernachten tue ich im Hotel am Fischereihafen in Rostock, welches ca. 10 Minuten vom AFZ entfernt ist. Ich kann es nur empfehlen an die, welche auch das Basic Safety Training in Rostock machen – ob nun für AIDA, CSM oder eine andere Reederei / Agentur.

Nun zum Basic Safety Training. Unser Lehrer der “Willi” ist echt cool. Kein langweiliger Typ, wo man nach ein paar Minuten Probleme bekommt mit dem einschlafen, sondern ein lustiger älterer Mann. Er erklärt alles sehr gut und auch sehr witzig. Gegen 8 Uhr hat er uns verraten was uns in den nächsten Tage erwartet und was wir heute machen. Da ich das für die nächsten Tage hier nicht direkt erzähle fange ich einfach mit dem heutigen Unterricht und Praxis Unterricht an.

Thema war, grob gesagt, die Schiffssicherheit.

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