der finanzielle Aspekt


Wer auf einem Kreuzfahrtschiff arbeiten möchte hat mehrere Gründe.

Einmal um einen guten Arbeitsplatz zu haben, welcher sich gut im Lebenslauf macht.
Um etwas von der Welt zu sehen und viel reisen.
Weil es spannend ist auf einem Schiff zu arbeiten und es nicht normal ist und somit viel daheim erzählen kann, was vor allem bei Frauen gut ankommt.
Und der finanzielle Teil.


Als Koch verdient man auf einem Kreuzfahrtschiff relativ gut. Besser als in anderen Bereichen. Grund ist der, dass man eine harte körperliche Arbeit hat, viele Arbeitsstunden hat, nicht viel frei hat und somit nicht oft raus kommt und weil es doch eine verantwortungsvolle Aufgabe ist. Denn macht der Koch Blödsinn, dann betrifft das gleich mehrere hundert Leute.

Genaue Zahlen will ich hier in diesem Artikel nicht nennen, da es a) pro Reederei unterschiedlich ist und b) es doch eine Überraschung sein sollte. Was ich jedoch nennen kann, ist dass ich als Second Cook über 2000 Euro pro Monat brutto verdiene und über 1700 Euro netto rausbekomme.

Je nach Reederei ist man hierbei auch im Ausland eingestellt. Beispielsweise bei AIDA ist man in Italien angestellt mit Italienischem Arbeitsvertrag. Steuern, Arbeitslosenversicherung und co. bezahlt man ganz normal wie in Deutschland, jedoch an die Italienischen Kollegen. Da dies jedoch zur EU gehört, ist es kein Problem. Man bekommt weiterhin Arbeitslosengeld aus Deutschland, wenn man sich Arbeitslos meldet und ist auch ganz normal Krankenversicherung.

Je nachdem ob man innerhalb der EU angestellt ist oder außerhalb, empfiehlt sich eine eigene Reiseversicherung, Rentenversicherung und eine private Arbeitslosenversicherung. Bevor man diese jedoch abschließt, sollte man sich bei verschiedenen Anbietern und Ämtern informieren ob dies auch notwendig ist. Bei verschiedenen Staaten gibt es Abkommen und auch wenn man Brutto – Netto bekommt braucht man keine eigene Versicherung abschließen. Wenn Sie mehr über Reiseversicherungen wissen möchten lohnt sich ein
Besuch auf Secure-Travel.de.

Die Ausgaben halten sich auch in Grenzen. Je nachdem ob man Raucher ist, oft in der Crew Bar ist und ob man oft draußen ist und sich Souvenirs kauft, belaufen sich die Ausgaben bei ca. 300 – 500 Euro. Wer natürlich dann noch eine Wohnung zuhause hat und oder Familie, dann sind die Ausgaben natürlich höher.

Bei vielen Reedereien ist der Vertrag auch begrenzt, z.B. 6 Monate. Am Ende davon erhält man zusätzlich noch Urlaubsgeld zusätzlich zum letzten Gehalt, was dann schon mal schnell 3000 Euro netto ist.

Wer nun 1 + 1 zusammen zählen kann, kann sich denken dass man nach einem Vertrag mit 6 Monaten locker mit 8.000 – 10.000 Euro netto raus kommt – je nachdem wie viel man ausgegeben hat Und in seinem Urlaub – die Zeit zum nächsten Vertrag, wo man nicht angestellt ist – kann man sich zusätzlich Arbeitslos melden, womit man noch zusätzliches Geld bekommt und das von der Deutschen Arbeitsagentur.

One thought on “der finanzielle Aspekt

  1. Ein ziemlich schöner Blogbeitrag, den ich mit Interesse gelesen habe. Vielen Dank und mach weiter so.

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